
Jürgen Klaus Liminski war Journalist, Publizist, Autor und vor allem Familienvater.
Jürgen Klaus Liminski, Dipl.info., Dipl.pol., Jahrgang 1950, geb. in Memmingen / Deutschland, studierte nach Abitur (1969) und Wehrdienst Journalismus / Informationswissenschaften (Diplom und Lizentiat) an der Universität von Navarra in Spanien (1970-1974) sowie Geschichte und Politische Wissenschaften (Diplom) in Freiburg und Straßburg (1974 – 1976). Das Ehepaar Martine (geb. Le Noxaic) und Jürgen Liminski hat 10 Kinder im Alter von 49 bis 30 Jahren und mittlerweile auch 21 Enkelkinder.
Danke lieber Jürgen!
Kondolenzbuch
Wir freuen uns sehr, dass wir den vielen Freunden meines Mannes bzw. unseres Vaters die Möglichkeit geben können, sich von ihm zu verabschieden und ein paar tröstende Worte mit auf den Weg geben zu können.

83 Einträge
Worte scheitern - ich bin sprachlos.
Ihnen, liebe Familie Liminski, möchte ich mein tiefes Mitgefühl und Bedauern aussprechen.
Jürgen Liminski hat mich über mehr als zwei Jahrzehnte im Deutschlandfunk begleitet. Seine ungewöhnlichen Radio-Intros, seine Bildung und sein Ausdrucksvermögen, seine journalistische Qualifikation als kritisch nachfragender Journalist und seine Lebenshaltung haben mich stets beeindruckt und waren und sind mir Vor- und Leitbild.
Ich bin umso glücklicher, im Laufe der Jahre viele seiner Sendungen im DLF aufgezeichnet zu haben. Unter anderem auch seine letzte "Das war der Tag"-Moderation vom 20.07.2015, in der Hans-Werner Sinn den verstorbenen Jürgen Liminski gebührend verabschiedet hat:
"26 Jahre haben Sie diesen Job gehabt. Ich danke Ihnen vielmals für diese tolle Tätigkeit, die Sie da für die Öffentlichkeit durchgeführt haben mit vielen Interviews und Hintergrundberichten".
Ich bin unendlich traurig, dass diese Stimme verstummt ist.
Madame.
Je suis profondément ému par le deuil qui vous frappe. Recevez, et toute la famille, mon amitié et toute mon affection. Comme nous rappelle le proverbe français: nous sommes impuissants devant ce fait biologique. Permettez-moi de confier votre tristesse à Victor Hugo:
"Ne dites pas : mourir ; dites : naître. Croyez.
On voit ce que je vois et ce que vous voyez ;
On est l’homme mauvais que je suis, que vous êtes ;
On se rue aux plaisirs, aux tourbillons, aux fêtes ;
On tâche d’oublier le bas, la fin, l’écueil,
La sombre égalité du mal et du cercueil ;
Quoique le plus petit vaille le plus prospère ;
Car tous les hommes sont les fils du même père ;
Ils sont la même larme et sortent du même oeil.
On vit, usant ses jours à se remplir d’orgueil ;
On marche, on court, on rêve, on souffre, on penche, on tombe,
On monte. Quelle est donc cette aube ? C’est la tombe.
Où suis-je ? Dans la mort. Viens ! Un vent inconnu
Vous jette au seuil des cieux. On tremble ; on se voit nu,
Impur, hideux, noué des mille noeuds funèbres
De ses torts, de ses maux honteux, de ses ténèbres ;
Et soudain on entend quelqu’un dans l’infini
Qui chante, et par quelqu’un on sent qu’on est béni,
Sans voir la main d’où tombe à notre âme méchante
L’amour, et sans savoir quelle est la voix qui chante.
On arrive homme, deuil, glaçon, neige ; on se sent
Fondre et vivre ; et, d’extase et d’azur s’emplissant,
Tout notre être frémit de la défaite étrange
Du monstre qui devient dans la lumière un ange."
Viel zu spät, aber mit großer Betroffenheit haben meine Mitarbeiter und ich erst jetzt vom tragischen Tod Jürgen Liminskis erfahren. Über viele Jahre schrieb er für die Katholische SonntagsZeitung und die Neue Bildpost die Kolumne „Mit spitzer Feder“, die ein echtes Markenzeichen unserer Zeitung war und - manchmal voller Humor, manchmal mit knallhartem Ernst und ungeschminkt - den Finger auf klaffende Wunden in Politik und Gesellschaft legte. Als unser stetiger Kolumnist, aber auch als Autor für besondere Aufgaben sowie als erfolgreicher Buchautor des Sankt Ulrich Verlags – „Abenteuer Familie“ gemeinsam mit seiner Frau – prägte er nicht nur unseren öffentlichen Auftritt und das Erscheinungsbild maßgeblich mit. Er wirkte auch nach innen, und zwar durch Überzeugungskraft, Konsequenz und persönliche Lebensführung. Für nicht wenige junge Kollegen war der Mann mit dem leicht angegrauten Bart und der großen Kinderschar, der bis vor wenigen Jahren bei uns wirkte, ein echtes Vorbild. Johann Buchart, Geschäftsführer der Sankt Ulrich Verlag GmbH, Augsburg
Mit Betroffenheit habe ich vom Tod Jürgen Liminskis erfahren. Er gehörte zu den Journalisten, die mein Vater Franz Josef Strauß außerordentlich schätzte. Vielleicht können die beiden jetzt im Himmel sich über die Fehler der Regierungspolitik austauschen.
R.I.P., Jürgen Liminski!
Den Angehörigen mein herzliches Beileid mit dem Wunsch nach Gottes Trost in den schweren Stunden des Abschieds für diese Welt.
Max Josef Strauß
Es ist viele Jahre her. Dieter Althaus brachte mich mit Jürgen Liminski zusammen. Wir wollten die Gründung eines "Fröbel-Instituts". Die Leistung der Familien sollte auch sozialwissenschaftlich gewürdigt, Familienarbeit als Arbeit anerkannt werden. Das Projekt zerbrach an den Kabalen der Welt, den Linken zu rechts, den Rechten zu links, also gerade richtig. Dabei habe ich Jürgen Liminski als Suchenden kennengelernt. Nur der Suchende wird finden. Jetzt ist er gegangen. Viel zu früh, viel zu früh. Seine Spuren sind in der Welt. Er hat geliebt, auch die Ferneren. Die Liebe bleibt. R.I.P.
Liebste Martine, liebe Liminskis,
Auch ich, wie meine Geschwister, bedauere, daß ich Jürgen nicht auf seinem letzten Weg habe begleiten können.
Voller Bewunderung erzählte ich gerne in meinem Umfeld von eurer außergewöhnlichen Großfamilie, in der die Liebe, der Zusammenhalt, die Warmherzigkeit und die Lebensfreude so spürbar waren, daß einen ganz natürlich das wohlige Gefühl des „Zu-Hause-Seins“ überkam. Mein herzliches Mitgefühl gilt euch allen, ganz besonders Martine.
Je ne saurais partager ta peine chère Martine. Mais sache que toutes mes pensées t‘accompagnent en ce moment de deuil. Toi et ta famille.
Avec tendresse, Lili
Ihr Lieben,
uns hat die Nachricht von Jürgens Tod erst heute über den Umweg iDAF erreicht. Die Nachricht bewegt.
Erinnerungen kamen hoch, wie so oft gemischt, sich überlagernd:
Die erste Begegnung, dieses unmittelbare Gefühl, sich gegenseitig etwas zu sagen zu haben bei einem gemeinsamen Fundament.
Da war die Stimme im Radio, angenehm, klar, die Botschaften zum jeweils gesetzten Thema gab, Fragen stellte.
Da war der Mensch, der so herzlich umarmen konnte, die Freude am Gegenüber, gepaart mit grosser Klarkeit und Zugewandheit.
Das war die Gastfreundschaft im Hause Liminski, die weit über wertvolle Gespräche hinausging.
Da war die Hartnäckigkeit, die über ein Leben hinaus Werte transportierte und verteidgte.
Da war die Neugier, die auch Werkzeuge sammelte und zu jedem Stück eine Geschichte zu erzählen wusste.
Und da war die gelassene Ruhe, die in Eurem Haus zu spüren war, die nichts umzuwerfen schien.
Diese Ruhe, das meinte ich zu spüren, war echt - gespiesen aus einem tiefen Glauben. Was kann dem Gläubigen schon passieren?
Wir haben uns in den letzten Jahren nicht mehr gesehen - unsere Leben entwickelten sich weiter, geographisch in entgegengesetzte Richtungen.
Gedacht haben wir öfter an Euch, gesprochen über Euch auch. Heute werden wir mit einem Schluck Wein auf Euch alle anstossen.
Ein grosser Mensch ist gegangen. Er fehlt und ist doch da. Wir sind dankbar, dass wir ihn und Euch haben kennenlernen dürfen.
Herzlich, Lukas
Liebe Leminskis - soeben erreichte mich die Nachricht vom Heimgang Eures lieben Vaters und Gatten über den newsletter von iDAF - mein herzliches Mitfühlen Euch Allen - wie für viele kinderreiche Familien in unserem Land wart und seid Ihr uns ein Leuchtturm in den stürmischen Wogen unserer Zeit - meine älteste Tochter war auf Exerzitien in Ettal mit Martine und der Ältesten - wir begegneten uns auch nur ganz kurz - dennoch im Herrn sind wir Geschwister - deshalb schreibe ich - Katharina und unser Jüngster halten heute Bibelabend und schließen Euch alle in ihre Gebete ein
Gruß und Segen im Herrn
Anna-Mathilda Gomboc
Der Herr leuchte Jürgen Liminski. Ich bete für ihn. Mein Beileid der Familie.
Jetzt sind Sie zuhause, verehrter Herr Liminski - wie schnell das doch geschehen kann ...
Hans-Dieter Hüsch lässt grüssen "Gottes Termine stehen nicht in unserem Kalender"
DER HEILIGE SCHENKE IHNEN FRIEDEN!!
















