In Gedenken an
Jürgen Klaus Liminski

1950 – 2021

Jürgen Klaus Liminski war Journalist, Publizist, Autor und vor allem Familienvater.

Jürgen Klaus Liminski, Dipl.info., Dipl.pol., Jahrgang 1950, geb. in Memmingen / Deutschland, studierte nach Abitur (1969) und Wehrdienst Journalismus / Informationswissenschaften (Diplom und Lizentiat) an der Universität von Navarra in Spanien (1970-1974) sowie Geschichte und Politische Wissenschaften (Diplom) in Freiburg und Straßburg (1974 – 1976). Das Ehepaar Martine (geb. Le Noxaic) und Jürgen Liminski hat 10 Kinder im Alter von 49 bis 30 Jahren und mittlerweile auch 21 Enkelkinder.

Danke lieber Jürgen!

Kondolenzbuch

Wir freuen uns sehr, dass wir den vielen Freunden meines Mannes bzw. unseres Vaters die Möglichkeit geben können, sich von ihm zu verabschieden und ein paar tröstende Worte mit auf den Weg geben zu können.

Ihre Beileidsbekundung

 
 
 
 
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83 Einträge
Daniel Krause schrieb am 25. Juni 2021
Jürgen Liminski hat mich seit meiner Jugend begleitet als ein redlicher, kritisch nachfragender und wortgewandter Journalist im "Deutschlandfunk", der damals noch das Flaggschiff seriöser, überparteilicher Berichterstattung war. Mit diesem Sender bin ich in der DDR aufgewachsen. Seine Anmoderationen waren eine Ohrenweide, wie die seines Kollegen Wolfgang Koczian. GOTT möge ihm seine Treue zur Wahrheit und seinen unermüdlichen Einsatz für das Leben lohnen und seine Familie trösten durch den Glauben an die Auferstehung. Rip.
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Manuel Hoppermann schrieb am 24. Juni 2021
Liebe Familie Liminski, Liebe Martine, Jürgen hat mich immer beeindruckt als ein sanftmütiger und liebevoller Mann, bei dem der väterliche Charakter einfach voll attraktiv ausstrahlte. Ich bin dankbar euch zu kennen und die par Male, die wir uns über den Weg gelaufen sind, waren Begegnungen, wie nach langer Freundschaft. Ich fühlte mich immer wohl. Jürgens Einsatz für die Familie ist und war großartig. Einfach sichtbar fruchtbar! Alles Gute! Möge sein Herz beim Herzen Jesu ewig ruhen. -R.I.P- Herzlichst, Manuel
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Marianne Blasel schrieb am 24. Juni 2021
Liebe Familie Liminski, als ich heute, am 23. Juni, zu meinem Vorbereitungsdienst für die Eucharistische Anbetung als ehrenamtliche Küsterin nach Sankt Johann Baptist in Aachen-Burtscheid kam, fand ich einen Zettel mit der Bitte um Intention für Jürgen Liminski in der folgenden hl. Messe. Wie schön! Da konnte jemand nicht zur Beerdigung nach Bonn kommen und hat deshalb in Aachen für ihn gebetet. Wir haben die Kirche für das Hochfest der Geburt Johannes des Täufers geschmückt, volles Glockengeläut und Festbeleuchtung vorbereitet und für die besondere Intention die Osterkerze angezündet. Nach einer Stunde Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten haben wir ein ganz feierliches Hochamt für den von allen so schmerzlich vermissten Streiter Gottes gefeiert. Mein Herz war voller Freude, weil ich glaube, dass Jürgen Liminski in der Glückseligkeit des Himmels viel für Sie und unsere arme Kirche tun wird! Warum schreibe ich Ihnen das? Meine Tochter und mein Schwiegersohn, Cornelia und Benedikt Rothweiler, haben mich dazu ermuntert, als ich ihnen davon erzählte. Sie kamen ganz erfüllt aus Bonn zurück, weil die Beerdigung ein so beeindruckendes Erlebnis für sie war. Ein herzliches Gedenken für Sie alle! Ihre Marianne Blasel
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Gunnar Sohn schrieb am 24. Juni 2021
Liebe Martine, liebe Kinder. Vor ein paar Monaten hatte ich ein längeres Telefonat mit Jürgen. Wir nahmen uns fest vor, ein Treffen festzulegen und die alte Freundschaft wieder aufnehmen zu wollen. So etwas sollte man nicht aufschieben. Die Todesnachricht erreichte mich auf Facebook. Ich weiß, was das für die Familie bedeutet. Seit dem Tod meiner lieben Frau Miliana halten wir im Familienverbund fest zusammen und stützen uns täglich. In den ersten Trauermonaten ist das besonders wichtig. Das wird Euch gelingen. Besonders in einer Phase, wo buchstäblich die Zeit stehen bleibt. Die Bonner Söhne und Töchter sind im Gedanken bei Euch und schicken Euch viel Kraft rüber. Liebe Grüße, Gunnar
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Janni Büsse schrieb am 24. Juni 2021
Liebe Martine, wie gerne wäre ich gestern bei der Beerdigung dabei gewesen, aber es konnte nicht sein. Als ich vom Tod von Jürgen erfuhr, kam mir sofort die Frage in den Kopf, die Papst Benedikt Gott stellen wollte, wenn er oben ankommt: Warum gibt es so viel Leid auf der Welt? Sicher ist dieses Leid für Dich sehr groß, denn je mehr man lieb, desto größer ist das Leid. Aber sicher ist auch, dass viele Menschen für Dich und Eure Kinder beten. Alles Liebe Janni
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Jürgen Ritter schrieb am 24. Juni 2021
Liebe Familie Liminski, zum Heimgang Eures geliebten Ehemannes und Familienvaters Jürgen Liminski spreche ich Euch mein tiefempfundenes Beileid aus. Seine Stimme für das Leben, für die Institution Familie und den katholischen Glauben wird uns in dieser Welt fehlen. Sein Lebenszeugnis aber wird bleiben. In herzlicher Verbundenheit darf ich Ihnen in diesen Tagen mein begleitendes Gebet versichern. Jürgen Ritter
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Lou Steul schrieb am 23. Juni 2021
Liebe Martine, liebe Liminskis, was für einen bedeutenden Mann mussten wir leider aus unseren Leben verlieren. Immer mit Freude erinnere ich mich an die Besuche in Sankt Augustin. Sei es denn Martine's große Geburtstagsfeier wo von eurer Liebe als die Arschbacken die keine Scheiße trennen kann geredet wurde, oder mit Momo und Mimi Nudeln und Speck aus der Küche stibitzen und als Experiement ungekocht zu essen. Jürgen ist auch mit den Kindern von seinen Freunden immer mit viel Freude und Zuneigung umgegangen. Noch heute denke ich immer daran wie als kleines Mädchen ein dicker Kuß auf die Wange, ein zwar sehr liebevolles aber auch kratziges Erlebnis war. Und genau diese Erinnerung repräsentiert Jürgen: ein gewidmeter Familienmensch, ein Mann voller Humor, ein aufmerksamer Ehegatte, ein treuer Freund und eine liebevolle Vaterfigur. Ich denke ganz fest an euch und halte die Erinnerungen an ihn ganz nah am Herzen. Alles Liebe, Lou
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Jean-Honoré Steul schrieb am 23. Juni 2021
Liebe Liminskis, Ich bedauere es zutiefst, dass ich heute früh nicht anwesend sein konnte. Meine Kindheitserinnerungen an das "große Haus der Liminskis" sind untrennbar verbunden mit der Wärme und Herzlichkeit von Jürgen. Mein tiefstes Beileid und Mitgefühl gilt Euch allen. Chère Martine, sache que toute ma famille pense à toi en ce moment douloureux. Mes condoléances les plus sincères. Euer/votre Jean-Honoré
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Hildegard Rehder schrieb am 23. Juni 2021
Liebe Martine, heute hätte ich gerne Stefan begleitet, um Deinem Mann die letzte Ehre zu erweisen, um auszudrücken, wie sehr mich sein Heimgang erschüttert hat. Nun begleite ich euch, wie auch schon die letzten Tage vor Jürgens Tod mit meinem Gebet. Dir und der ganzen Familie wünsche ich die tiefe Gewißheit, dass Gott es gut mit euch meint, in all dem Schmerz der von Jürgens so plötzlichen Tod ausgeht. Ihr ward gemeinsam Zeugen für die Familie! Ihr habt gemeinsam gekämpft für die Familie, für das Herz der Gesellschaft. Desto mehr erschüttert auch der plötzliche Tod von Jürgen. Ist doch ein großer Kämpfer für dieses Herz heimgegangen. Was für ein Zeichen des Himmels ist da der Tag seines Heimgangs, das Hochfest des heiligsten Herzens Jesu. Vielleicht in all dem Schmerz eine zärtliche Geste Gottes. Gottes Segen und Kraft wünsche ich Dir und der ganzen Familie, Hildegard
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Rudolf Gehrig schrieb am 22. Juni 2021
Liebe Martine! Der Verlust Deines Mannes muss unfassbar schwer sein. Ich bin dankbar, dass ich die Gelegenheit hatte, ihn und euch kennenzulernen! Ich bin als junger Bursche aus dem Frankenland 2013 erst frisch nach Köln gekommen und wurde von der großen, weiten Welt regelrecht erschlagen. Gemeinsame Freunde haben uns einander vorgestellt. Wir waren gemeinsam Essen und ich war so schüchtern, dass ich kaum einen vernünftigen Satz herausbrachte. Ihr beide habt mir die Scheu genommen. Ich wollte "was mit Medien machen", wollte katholischen Journalismus betreiben, doch da waren so viele Unsicherheiten und Befürchtungen. Ihr beide habt nur aufmunternd geschmunzelt und erzählt, wie das damals so war, als Jürgen mit seinen Artikeln Land auf und Land ab hausieren gehen musste, um irgendwie die Kohle reinzukriegen für seine wachsende Familie. Du, Martine, hast alles mitgetragen und bis deinem Mann beigestanden, hast ihm immer den Rücken freigehalten. Das hat mich total beeindruckt! Ebenfalls war ich sehr fasziniert davon, dass Ihr beide mich vom ersten Anblick an auf Augenhöhe behandelt habt! Ich mit meinen Anfang 20 und meiner (nach anfänglicher Schüchternheit) großen Klappe dachte bald, ich hätte den Bogen raus. Ich bin Euch heute noch dankbar, wie Ihr mir ganz geduldig erklärt habt, wie so ein Journalistenleben ablaufen kann. Und: Dass ich es schaffen kann. Immer wieder sind wir uns später über den Weg gelaufen. Ich war überrascht, wie genau Jürgen meinen Weg verfolgt hat. Wann immer ich ihn sah - und wenn es auch nur kurz war - hatte er sein legendär-listiges Liminski-Lächeln für mich übrig, das so hintergründig, verschmitzt, aber auch voller warmherzigen Humor war. Obwohl ich es nicht wagen würde uns als "Freunde" oder sowas zu bezeichnen, weil wir uns dafür dann doch zu selten sahen, fand Dein Mann jedes Mal ein gutes Wort für mich, eine Aufmunterung, ein kurzes Schulterklopfen, ein "Lass dich nicht unterkriegen, mach weiter, Junge!". Es macht mich stolz, dass wir beide noch gemeinsam an dem ein oder anderen Projekt mitwirken konnten, sei es bei der "Tagespost" oder beim "Grandios"-Magazin. Erst vor wenigen Wochen bin ich noch mit seinem Sohn Tobias (der dieses Liminski-Lächeln geerbt hat) im Auftrag von "Grandios" unterwegs gewesen. Ich weiß aber auch noch, wie wir bei diversen Redaktionstreffen oder sonstigen Feierlichkeiten zusammensaßen und bei einem kühlen Bier über die Zukunft der Kirche fachsimpelten. Immer auf Augenhöhe, immer ernsthaft interessiert an meiner Meinung - er, der schon "alles gesehen" hatte, zeigte tatsächlich auch Interesse an den Ansichten eines Grünschnabels. Solch eine Einstellung findet man im Haifischbecken Journalismus wirklich selten! Liebe Martine, ich denke gerne daran, wie wir noch 2019 bei einer Hochzeitsfeier zusammenstanden, über die Hitze und den warmen Sekt jammerten und über das sprachen, was auf uns noch so alles zukommen möge. Wir haben sicher nicht daran gedacht, dass dies eines der letzten gemeinsamen Treffen sein würde. Was in Erinnerung bleibt, ist der schonungslose Realismus, den Jürgen in Hinblick auf die Gegenwart hatte. Was auch bleibt, ist aber seine Gelassenheit, trotz der schlechten Aussichten. Bei allen schlechten Prognosen hat er doch nie vergessen, den Einen aus der Gleichung herauszulassen, der uns alle geschaffen hat. Daraus speiste sich seine Hoffnung wider alle Hoffnung. Möge dieser Eine, der menschgewordene Gott, Dir nun besonders beistehen in der kommenden schweren Zeit! Mögest Du trotz der Einsamkeit, die dich hin und wieder überkommen mag, eines nie vergessen: Dass Du niemals alleine sein wirst. Gottes Segen für Dich und Deine ganze Familie!
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