Aus eigener Feder

Erdogans Feldzug und seine Grenzen (26.1.2018)
Der wohl bedeutendste Geschichtsschreiber der Antike, Thukydides, hat im fünften Buch seiner Geschichte des Peleponnesischen Krieges einen eindrucksvollen Dialog wiedergegeben zwischen den Gesandten Athens und den Bewohnern der Insel Melos. Athen wollte die Insel notfalls mit Gewalt in sein Herrschaftssystem eingliedern und der Dialog zeigt mit dramatischer Wucht die Machtfrage auf. Nachdem die Leute aus Melos ihre Ansichten dargelegt hatten, sagt der Gesandte Athens lapidar: „Die Athenische Regierung hat nicht die Absicht, in eine Erörterung darüber einzutreten, ob sie ein historisches Recht hat, die Eingliederung der Insel Melos in ihren Lebensraum zu verlangen, sie verspricht sich von solch einer Erörterung keinerlei nützlichen Ergebnisse“.
Türkei-Afrin-Nato-Deutschland.pdf
PDF-Dokument [49.1 KB]
Ein neuer Elysee-Vertrag ist nicht nötig (22.1.2018)
Frankreich braucht seine Revolutionen. Wenn es keine sozialen, politischen oder sonstigen Anlässe gibt, werden eben welche geschaffen und inszeniert. Dazu bedarf es einiger Ingredienzen: Ein symbolträchtiger Ort, der Hauch der Geschichte, Pathos, Visionen und Institutionen, die man abschaffen (gegebenenfalls auch köpfen) oder neu erfinden kann. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hatte all diese Zutaten zusammengetragen, als er gemeinsam mit der Bundeskanzlerin sich vor allem an die junge Generation in Frankreich und Deutschland richtete.
Frankreich Elsyee-Vertrag.pdf
PDF-Dokument [76.1 KB]
Elternschaft, die riskante Lebensform (22.1.2018)
Kinder sind, wie es in der Sprache von Experten und Statistiker so hässlich heißt, ein „Mischgut“. Übersetzt in die Realität bedeutet es, Kinder sind nützlich und notwendig für den Staat, weshalb er auch teilweise für Kinder Sorge trägt. De facto sieht diese Sorge in Deutschland aber so aus: Stand 1964 nur jedes 75. Kind unter sieben Jahren zeitweise oder auf Dauer im Sozialhilfebezug, gilt dies heute für jedes fünfte. Und das trotz Kindergelderhöhungen, Rückgang der Arbeitslosigkeit und enormer Steigerung der Müttererwerbstätigkeit.
Kinderarmut.pdf
PDF-Dokument [69.2 KB]
Alles Glück ist Liebe - „Zu nichts anderem sind wir unterwegs“ - Glücksforschung und Wahrheit (22.1.2018)
Es ist die Suche nach dem Paradies – aber ohne Navi. Die Glücksforschung kommt, wie andere Wissenschaftszweige übrigens auch, über die Beschreibung des Zustands nicht hinaus. Man ergeht sich in diskursiver Linguistik. Bücher über das Glück füllen ganze Bibliotheken. Es gibt eine „Chemie des Glücks“, die bei näherem Hinsehen nur eine Chemie des Glücksgefühls ist und in den großen Enzyklopädien.
Glücksforschung.pdf
PDF-Dokument [76.5 KB]
Kein Problem mit Übervater Staat (22.1.2018)
Für Sondierungen hätten zwei, drei Seiten gereicht. Das 28-Seiten starke Dokument der künftigen Regierungspartner ist de facto schon eine Koalitionsvereinbarung, auch wegen der vielen Details. Manche Details stehen aber noch aus und deshalb ist es logisch, wenn SPD-Größen wie Dreyer und Stegner sagen, man müsse nachverhandeln.
Sondierungspapier.pdf
PDF-Dokument [47.9 KB]

Lebensleistung Freundschaft 

 

Was am Ende wirklich zählt - Eine Kurzgeschichte zum nach- und weiterdenken 

 

„Die Präsenz im Herzen ist stärker als die physische Gegenwart“, hatte Gregor einmal geschrieben, „sie lebt zeitlos“. Wir alle erkennen uns über unsere Beziehungen, sie machen unsere Identität aus. Deshalb ist Freundschaft das Nötigste im Leben. Sie hilft uns, uns selber zu erkennen. Die Zehn Gebote regeln die Beziehungen, zunächst zu Gott (die ersten drei Gebote) und dann zu den Mitmenschen, wobei Ehe und Familie einen besonderen Platz einnehmen. Papst Leo XIII. hat die Ehe mal als ,die höchste Gemeinschaft und Freundschaft‘ unter den Menschen bezeichnet. Arbeitet an dieser Beziehung, sie ist deine Freundschaft des Lebens. ...

 

GRANDIOS ist das neue Magazin des Bistums Regensburg. Als Autor durfte ich mich für die erste ausgabe dem Thema Freundschaft literatrisch widmen. Mit freundlicher Unterstützung der Media21.TV UG und Christian Schult (u. a. die deutsche Synchronstimme von Robert Redford) wurde die Kurzgeschichte auch als Podcast veröffentlicht. 

 

Schrift an der Wand - Das katalanische Drama und der Geist Europas – Ein Essay - (14.11.2017)
Der Sieg des katalanischen Fußballvereins Gerona gegen die Königlichen von Real Madrid blieb ein Sportereignis. Auch wenn der abgesetzte Präsident Kataloniens es über Twitter als „beispielhaft“ bezeichnete, Carles Puigdemont hatte an diesem Tag, Sonntag 29. Oktober, sein Spiel gegen Madrid schon verloren. Ihm drohten nach Artikel 155 der spanischen Verfassung ein Prozess wegen Rebellion und Jahrzehnte hinter Gittern. Er zog es vor, ins belgische Ausland zu gehen, manche sagen zu fliehen. Die harte legalistische Linie des spanischen Premiers Mariano Rajoy hatte sich durchgesetzt.
Europas Einheit und der Separatismus.p[...]
PDF-Dokument [80.7 KB]
Marokko - Schlüsselland der Einwanderungsfrage - Ein Analyse zur Lage in Marokko (14.11.2017)
Die Diskussion um die Einwanderung zwischen den potentiellen Koalitionspartnern eines Jamaika-Bündnisses fährt sich nicht nur am Begriff der Obergrenze fest, sondern auch an der Definition „sichere Herkunftsländer“. Im Focus stehen dabei vor allem die Maghreb-Staaten. Unter ihnen spielt Marokko eine besondere Rolle – für die Stabilität des Maghreb, für die Zukunft Afrikas mit Europa, für den Kampf gegen den islamistischen Terror. Die Vorstellungen der Grünen von demokratischen Verhältnissen gleichen einer Fata Morgana. Es lohnt sich genauer hinzuschauen.
Marokko- Schlüsselland.pdf
PDF-Dokument [69.6 KB]
Vor einem neuen Stellvertreterkrieg im Libanon? - Ein Analyse zur Lage im Libanon (14.11.2017)
Im Libanon geht wieder die Angst um. Der Rücktritt des sunnitischen Premiers Saad Hariri hat die Erinnerung an die Ermordung seines Vaters vor elf Jahren geweckt. Er nahm auch explizit darauf Bezug. Zwar hat der christliche Staatspräsident Michel Aoun den Rücktritt nicht angenommen. Aber jedermann im Libanon weiß, daß Aoun eine Marionette der schiitischen Terror-Organisation Hisbollah (Partei Gottes) ist. Seine Einladung an Hariri, ihm persönlich in Beirut die Gründe für den Rücktritt zu erläutern, wird Hariri ausschlagen. Eine Rückkehr nach Beirut ist für ihn eine lebensgefährliche Falle. Westliche Geheimdienste haben ihn davor gewarnt. Ein politischer Mord würde das Land in Unruhen und Bürgerkrieg stürzen, aus denen die Hisbollah dann als Sieger hervorgehen könnte. Mit a
Llibanon Hariri Saudis Schiiten.pdf
PDF-Dokument [48.1 KB]
Verborgene Potentiale der Unruhe - Ein Analyse zur Lage in China (14.11.2017)
In China lebt der Marxismus wieder auf. Die 2300 Delegierten der größten Partei der Welt nickten brav alles ab, was die Regie des 19. Parteitags der KPChina ihnen vorlegte. 90 Millionen Mitglieder hat die Partei, sie ist verästelt bis ins kleinste Dorf und folgt nun einem Mann wie seinerzeit dem Großen Vorsitzenden Mao. Abweichungen vom Kurs des neuen Großen Vorsitzenden Xi Jinping werden drakonisch bestraft. Denn das Ziel ist nichts Geringeres als die Weltherrschaft. Da müssen alle mitziehen. So ist das mit totalitären Ideologien.
China Verborgene Potentiale.pdf
PDF-Dokument [45.8 KB]
Macht, Mehrheit und Wahrheit - Ein Essay anlässlich der Spekulationen um ein Jamaika-Bündnis - (14.11.2017)
Vor fünfundzwanzig Jahren erschien in den USA ein Buch mit dem Titel: Stämme der Macht. Der Untertitel gab an, worum es ging – „Der Erfolg weltweiter Clans in Wirtschaft und Politik“ – und lieferte somit eine Definition von Macht gleich mit. Bei den „Stämmen“ handelt es sich um Juden, Briten, Japaner, Chinesen, Inder. Weltstämme seien es, so der Autor Joel Kotkin, die sich nach dem Ende des Kalten Krieges aus ihrer „kollektiven Vergangenheit heraus neu bestimmen“ und nun in günstiger Ausgangslage wären, „sich in einem zunehmend integrierten, weltweiten Wirtschaftssystem durchzusetzen“. Der in Amerika bekannte und vielgefragte Redner, Universitätsdozent und Journalist Kotkin ist weder Rassist noch Verschwörungstheoretiker. Er hat nur versucht, die „Ethnizität
Macht und Wahrheit.pdf
PDF-Dokument [93.8 KB]

i-DAF informiert - Das aktuelle Interview - Fünf Fragen an Paul Ziemiak (29.09.2017)

 

Das Thema diesmal: Leitkultur, Erwartungen und Forderungen

 

Der gebürtige Pole Paul Ziemiak ist Jahrgang 1985 und wurde in Stettin geboren. Aufgewachsen ist Ziemiak im sauerländischen Iserlohn. Nach seinem Abitur studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Später wechselte Ziemiak an die Business and Information Technology School in Iserlohn, wo er heute Unternehmenskommunikation studiert und parallel für eine internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft am Standort Düsseldorf arbeitet. 

 

Seit 1999 ist Paul Ziemiak politisch engagiert. Auf dem Deutschlandtag im September 2014 in Inzell ist Ziemiak  zum Bundesvorsitzenden der Jungen Union Deutschlands gewählt worden. Seit September 2017 ist Ziemiak CDU Bundestagsabgeordneter.

 

Paul Ziemiak stellt sich den Fragen von Jürgen Liminski, dem Geschäftsführer des Institutes für Demographie, Allgemeinwohl und Familie.

Vom Jagen, Sammeln und Abschminken - Über den Umgang mit der künftigen Opposition im Bundestag (27.09.2017)
Die SPD kommt nicht so recht raus aus dem Wahlkampfmodus. Viele Journalisten auch nicht, insbesondere die in den öffentlich-rechtlichen Schutzzonen. Dunkle Ahnungen der Weimarer Zeit wurden bemüht, ganze Etikettenpakete verklebt, Parolen und Unterstellungen in die Fernsehrunden geworfen, nicht nur gegen die AfD, sondern auch gegen FDP und Union. Als sei eine Revolution ausgebrochen. Um es mit Gottfried Benn zu sagen: „Die deutsche Form der Revolution ist die Denunziation“. Dagegen verwahrte sich FDP-Chef Lindner in Richtung Grüne und SPD, die Kanzlerin lächelte sichtlich belustigt über die späten Ausfälle von Martin Schulz. Für sie ist die Richtung klar: Es braucht eine stabile Regierung in diesen unruhigen Zeiten und dafür gibt es nur ein Ticket. Die Reise geht nach Jamaika.
Nachlese Bundestagswahl.pdf
PDF-Dokument [63.6 KB]
Die UNO: Notwendig und reformbedürftig (26.09.2017)
Man hat die UNO oft als größten politischen Zombie aller Zeiten gescholten. Ihr größter Erfolg sei, dass sie noch existiere. Globale Probleme erfordern globales Management, formulierte es einmal ein deutscher Außenminister in New York. So etwas sagt man sinnvollerweise nur auf einer Weltbühne. Die Kulisse dieser Bühne sind Recht und Würde des Menschen sowie der Frieden, diese Ziele sollen das globale Management bestimmen. Die Menschen brauchen das. Auch die Amerikaner. Trumps Kritik an der UNO ist berechtigt, die alte Dame braucht ein neues Make-up, sie ist reformbedürftig. Sie ist aber auch notwendig.
Die UNO - notwendig und reformbedürftig.[...]
PDF-Dokument [45.1 KB]
Sonnenkönig Macron - Blendwerke in Paris - Wie der französische Präsident sich, sein Land und die Welt sieht. (16.07.2017)
Wer nichts hat, bemüht die Geschichte. So geschieht es derzeit in Frankreich. „Ein Europa, das schützt“, „ein Europa, das voranschreitet“, „eine gemeinsame Agenda“, „gemeinsamer Blick auf dem Weg nach vorn“, „Neugründung Europas auf politischer, sozialer und wirtschaftlicher Ebene“ – es klingt wie Schlagworte auf Wahlplakaten oder Überbleibsel aus dem Wahlkampf. Die Parolen, die der französische Präsident nach dem 19. gemeinsamen deutsch-französischen Ministerrat am Donnerstag von sich gab und damit die dünne Substanz des Treffens übertünchte, passt nahtlos in die Aufmachung des Nationalfeiertags und die Festlichkeiten mit anderen hohen Gästen, an der Spitze der amerikanische Präsident Donald Trump.
Sonnenkönig Macron.pdf
PDF-Dokument [59.1 KB]
Macrons Schleichen und Merkels Experimente - Was die Regierungschefs in Frankreich und Deutschland persönlich verbindet - Beobachtungen und Anmerkungen zu einem politischen Verhältnis. (16.07.2017)
Emmanuel Macron hört auf seine Frau. Und er bewundert Angela Merkel. Das tat er schon vor seiner Wahl zum Staatspräsidenten Frankreichs. Vor drei Jahren, Macron war noch stellvertretender Generalsekretär des Elysee, hatte der Autor Gelegenheit, diese Bewunderung selbst zu erleben. Macron hatte eine kleine Gruppe von sechs Euro-Experten und Strategen aus Frankreich, Italien und Spanien empfangen und der Autor war nicht als Journalist, sondern in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer des Instituts für Demographie. Allgemeinwohl und Familie (www.i-daf.org) dabei. Es ging um Investitionen in Süd-Europa, insbesondere in Griechenland.
Macrons Schleifchen und Merkels Experime[...]
PDF-Dokument [66.2 KB]
Sicherheit ist erste Staatspflicht - Traditionslinien linksextremer Gewalt. (16.07.2017)
Zehn Minuten lang starren Millionen auf einen schwarzen Block in der ARD-Sendung „Anne Will“. War es ein Cyber-Angriff von Linksextremen? War es der IS? Waren es Rechtsextreme, wie wahrscheinlich Ralf Stegner, Manuela Schwesig oder andere SPD-Größen vermuten würden? Oder war es tatsächlich ein Leitungsausfall, wie er im hochbezahlten öffentlich-rechtlichen Fernsehen eigentlich nur im letzten Jahrhundert vorkam? Es war auf jeden Fall ein Hochfest der Verschwörungs-theoretiker. Die kamen auch in der Diskussion davor und danach auf ihre Kosten. Denn die Diskussion zeigte zumindest eins: Der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz und die Spitzenkandidatin der Grünen, Kathrin Göring-Eckert, sind nicht nur die politischen Looser von Hamburg, sondern auch schlicht weltfremde Verharmlos
Sicherheit ist erste Staatspflicht.pdf
PDF-Dokument [63.0 KB]
Der letzte Lendenschurz der Union - Das aktuelle Votum im Bundestag. (30.06.2017)
„Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat“, meinte der Humorist Loriot, „dort, auf dem Plakat, ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen - das geht mit der Ehe nicht. Diese Union bleibt. Bei der anderen, der politischen Union, weiß man das nicht so genau. Man wird sehen, was zuerst im Nebel der Geschichte entschwindet, das Institut der Ehe oder die Parteien, die mit prophetischem Eifer die Ehe für alle verkünden und damit an der Aushöhlung und somit an der Entfernung der Ehe arbeiten. Aber das ist eine Frage der Geschichte, für den konservativen Bürger der Gegenwart stellt sich die Frage: Was soll ich nun, in zwölf Wochen, wählen?
Der letzte Lendenschurz der Union.pdf
PDF-Dokument [44.1 KB]
Triumph des Nihilismus - Was die Entkernung der Ehe bedeutet. (30.06.2017)
Claude Levi Strauss hat sein reiches Forscherleben der Erkenntnis des konjugalen Prinzips als anthropologisches Grundmuster gewidmet. Das Christentum hat dieses Prinzip nur veredelt. Papst em. Benedikt formulierte es so: „Das Sakrament der Ehe ist keine Erfindung der Kirche, sondern es ist wirklich mit dem Menschen als solchem mitgeschaffen worden, als Frucht der Dynamik der Liebe, in der Mann und Frau einander finden und so auch den Schöpfer finden, der sie zur Liebe berufen hat“. Es ist nämlich keine Gewissensfrage im Sinn einer autonomen Entscheidung, ob man das konjugale Prinzip anerkennt oder nicht. Die Natur ist, sie existiert, man kann sich nicht von ihr emanzipieren.
Triumph des Nihilismus.pdf
PDF-Dokument [82.9 KB]

i-DAF informiert - Das aktuelle Interview - Fünf Fragen an Paul Ziemiak (06.06.2017)

 

Das Thema diesmal lautet: Generationengerechtigkeit und Werte in der Politik. Für was steht die Junge Union Deutschlands? Wie kann die Politik Vertrauen zurückgewinnen?

 

Der gebürtige Pole Paul Ziemiak ist Jahrgang 1985 und wurde in Stettin geboren. Aufgewachsen ist Ziemiak im sauerländischen Iserlohn. Nach seinem Abitur studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Später wechselte Ziemiak an die Business and Information Technology School in Iserlohn, wo er heute Unternehmenskommunikation studiert und parallel für eine internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft am Standort Düsseldorf arbeitet. 

 

Seit 1999 ist Paul Ziemiak politisch engagiert. Auf dem Deutschlandtag im September 2014 in Inzell ist Ziemiak  zum Bundesvorsitzenden der Jungen Union Deutschlands gewählt worden.

Einerlei Mass - Lichtgestalt und Dunkelmann – Ein Vergleich zwischen den Präsidenten Macron und Trump. (23.05.2017)
Narzissten sehen sich gewöhnlich als Lichtgestalt der Gegenwart. Nur die Gegenwart sieht das nicht immer so. Manchmal aber schon. Es kommt eben darauf an, ob der Narzisst ideologisch richtig liegt und auch ob er nicht überzieht. Politiker, die im Rampenlicht stehen, stehen auch in der Versuchung der Selbstüberschätzung. Mithin in der Gefahr, narzisstisch abzuheben. Es gibt da kleine Beispiele in Deutschland, besonders bei Newcomern. Und gewiss gilt zu allen Zeiten das Wort Goethes: „Ohne ein wenig Selbstüberschätzung würde man nichts zustande bringen in dieser Welt“. Aber alle Selbstüberschätzung nützt nichts, wenn der Narzisst politisch falsch liegt, wie das bei dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump der Fall ist. Er ist der Dunkelmann. Andere, die politisch medienger
Einerlei Mass.pdf
PDF-Dokument [67.8 KB]
Historisches Flair aus Nahost - Aktuelle Analyse zur Nahost-Reise des US Präsidenten Trump. (23.05.2017
Es gibt wenige Themen, mit denen man in die Geschichte eingehen kann. Ein Friedensvertrag zwischen Israel und Saudi-Arabien plus Golfstaaten wäre so eins. Für einen Narziss wie Trump ist das eine Herausforderung. Seine Reise durch den Nahen Osten ist der Versuch, diese Herausforderung zu meistern. Und wie so oft im Leben des Milliardärs ist die Konstellation günstig: Riad und Jerusalem haben einen gemeinsamen Feind, Iran. Die sunnitischen Golfstaaten und die Saudis fürchten die Schiiten, die unter Irans Führung ihren Einfluss in der Region ausweiten. Der alte Bruderkrieg unter den Muslimen ist wieder so heftig wie nie seit den Anfängen des Islam.
Trump in Nahost.pdf
PDF-Dokument [44.8 KB]
Ideologie oder Gerechtigkeit - Aktuelle Analyse zur Debatte über das Familienwahlrecht und Kinderrechte im Grundgesetz (13.04.2017)
Das Familienwahlrecht oder Wahlrecht ab Geburt ist wieder im Gespräch. Das Modell: Die Stimmen der Kinder werden von den Eltern treuhänderisch ausgeübt für ihre Kinder unter 18 Jahren. Das bedeutet 13 Millionen Stimmen mehr. Es ist die konsequente Anwendung des Grundsatzes one man one vote. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages hat es je nach Modell als verfassungskonform beurteilt. Politiker, Staatsrechtler und Persönlichkeiten wie Roman Herzog, Paul Kirchhof, Renate Schmidt, u.v.a.m. unterstützen die Initiative. Eine Mehrheit im Bundestag ist fraglich. Denn für eine entsprechende Änderung des Grundgesetzes ist eine 2/3-Mehrheit des Bundestages und Bundesrates erforderlich. Aber es ist eine Art Lackmustest für die Ehrlichkeit der familienpolitischen Verspr
Kinderrechte und Familienwahlrecht.pdf
PDF-Dokument [77.0 KB]
Zu groß und mächtig - Aktuelle Analyse zu Donald Trump (12.04.2017)
Leben ist Lernen. Man braucht keine Philosophenschule à la Popper, um solche Erkenntnisse zu gewinnen. Selbst Donald Trump kann lernen und er tut es. Er lässt sich darin auch nicht aufhalten, am wenigsten von seinen eigenen Worten. Und auch wenn seine journalistischen Gegner in Amerika und Europa nun auf seine früheren Äußerungen verweisen, um ihn als wankelmütig und unberechenbar darzustellen, so müssen auch sie konstatieren: Der Schlag gegen Assad hat Amerika auf den Kriegsschauplatz Nahost zurückgebracht. Diesen Schauplatz hatte Vorgänger Obama verlassen, nachdem seine Wunschpartner, die Muslimbrüder, mit dem arabischen Frühling verweht waren. In das Vakuum stießen die Russen vor. Trump hat auch Putin die Grenze gezeigt.
Zu groß und mächtig.pdf
PDF-Dokument [41.7 KB]
Minima der Demokratie - Aktuelle Analyse zur vierten Gewalt (18.02.2017)
Viel hängt ab von der Vierten Gewalt. Dieses Korrektiv aber versagt. In der Berichterstattung im Fall Fillon findet sich das alte Schema: Berichtet wird, was passt. Selbst die FAZ ist da seltsam einseitig. Bei Spiegel, Süddeutsche oder WELT wundert man sich schon nicht mehr. Sie folgen ihrem ideologischen Duktus oder dem Gusto des Tages.
Masse, Ideologie und die Vierte Gewalt.p[...]
PDF-Dokument [43.5 KB]
Fillon bleibt standhaft - Der Wahlkampf in Frankreich droht zur Schlammschlacht auszuarten (08.02.2017)
Wieder neue Vorwürfe gegen Penelope Fillon, schreibt der Canard Enchaine und viele Zeitungen, auch in Deutschland, schreiben es ab, ohne zu prüfen, ohne zu rechnen. Es passt eben in das ideologische Weltbild, dass man den konservativen Kandidaten der Lüge bezichtigen und seine Glaubwürdigkeit in Zweifel ziehen kann. Aber die neuen Vorwürfe entpuppen sich als die alten. Der Canard hat nur nicht richtig gerechnet und Posten in der Buchführung aus dem Kontext genommen. Der Kandidat rückt noch am Abend die Fakten in einem Kommunique wieder zurecht. Er will sich nicht beirren lassen und endlich die Probleme Frankreichs im Wahlkampf ansprechen.
Fillon bleibt standhaft.pdf
PDF-Dokument [57.8 KB]
Zwischen Wahrheit und Lüge (08.02.2017)
Zukunftsromane sind Medienromane. Das ist nicht verwunderlich. Alle großen Utopien greifen auf die Natur des Menschen als ein soziales, mithin auch kommunikatives Wesen zurück. Diese Kommunikationsfähigkeit soll manipuliert oder kontrolliert werden, sei es vom allgegenwärtigen Fernsehauge des Großen Bruders in George Orwells 1984, sei es durch das Verbrennen von Büchern, weil diese eigenständiges Denken fördern, in Ray Bradburys Fahrenheit 451. Bei Orwell achtet die „Denkpolizei“ darauf, dass die Menschen nicht „falsch“ denken und bei Bradbury wird die Bücher-Feuerwehr vom Fernsehen betäubt und in einem Zustand des Nicht-Denkens gehalten. Auch der Weltaufsichtsrat und die Gefühlsingenieure in Aldous Huxleys „Schöne neue Welt“ haben mittels elektronischer Medien die
Desinformation.pdf
PDF-Dokument [79.2 KB]
Festgekrallt am Berg des Geistes - Libanesische Christen fürchten Rückkehr der Hisbollah und neuen Bürgerkrieg (22.12.2016)
Der Nationaldichter Charles Corm, gestorben 1963, besang Homer gleich die Geschichte seiner phönizischen Heimat und schrieb ahnungsvoll die Zeilen: „Wenn ich der Vorfahren gedenke und ihrer trotzigen Wehr, wie sie vor Christ und Islam, vereint als Volk auf gleicher Erde, den Ruhm der Städte vermehrt, so hoff‘ ich, dass künftig der Glaube uns eine, mehr als die Zeiten, da wir als Heiden noch, den Göttern am Fuße der Berge vereint ertrugen das Joch“. War die Einheit der heidnischen Libanesen stärker als die Einheit der Gläubigen? Die düstere Ahnung des Dichters, fast schon eine Prophezeiung, genährt durch die islamistischen Aufstände in den fünfziger Jahren, die nur durch eine Landung amerikanischer Ledernacken beendet wurden, sie fand im Bürgerkrieg zwischen 1975 und 1990
Festgekrallt am Berg des Geistes.pdf
PDF-Dokument [64.9 KB]
Mütterrente oder Räuberbande - Daten und Fakten zu einem Wahlkampfthema (04.12.2016)
Wahlkampfthema soll die Rente nicht werden. All die Politiker, die dies vor dem „Rentengipfel“ letzte Woche sagten, wussten es besser. Die Rente ist Wahlkampfthema, jetzt auch offiziell. Und ganz oben auf der Agenda der Wahlkampfthemen steht die Mütterrente.
Mütterrente oder Räuberbande.pdf
PDF-Dokument [64.9 KB]
Alle versprechen ein Baukindergeld - Wende in der Familienpolitik der CDU? (04.12.2016)
Es gehört schon ein wenig Mut dazu, der Deutschen Presse-Agentur (dpa) als CDU-Politiker zu sagen, man dürfe sich nicht nur um Randgruppen kümmern, sondern auch um die normale Familie als Mitte der Gesellschaft. Diesen Mut hat überraschenderweise als erster der CDU-Chef in Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, aufgebracht mit konkreten Vorschlägen untermauert. Er will diese Vorschläge auf dem Parteitag der CDU auch den Parteifreunden schmackhaft machen. Was an der Sache so spannend ist: Ein Vorschlag heißt Baukindergeld, also eine Maßnahme, die die Minister von der Leyen (CDU) und Steinbrück (SPD) in der ersten großen Koalition 2006 abgeschafft hatten. Man hätte es also mit einer Wende in der Familienpolitik der CDU zu tun.
Alle versprechen ein Baukindergeld.pdf
PDF-Dokument [56.5 KB]
Aufschwung für den Frieden - Eine Analyse zur Lage in Kolumbien (10.10.2016)
Wie geht es weiter in Kolumbien? Das Land zwischen Atlantik und Pazifik ist die viertgrößte Volkswirtschaft Lateinamerikas. Es hat, anders als die meisten Länder des Subkontinents, eine eigene industrielle Basis aufgebaut, das Label „made in Colombia“ ist ein echtes Markenzeichen. Die Devisenbestände der Zentralbank sind trotz der schwachen Wirtschaftsleistung in den letzten Jahren beständig gewachsen, die Universitäten entlassen Jahr für Jahr bestens qualifizierte einheimische Fachleute. Mit einem Wort: Kolumbien wäre für den Frieden gut gerüstet. Ökonomen schätzen das zusätzliche Wachstum nach einem gültigen und dauerhaften Friedensschluss auf drei Prozent.
Kolumbien - Aufschwung für den Frieden.p[...]
PDF-Dokument [46.1 KB]
Politik braucht Moral - Was der amerikanische Wahlkampf offenbart (10.10.2016)
Es ist eine Konstante bei politischen Denkern: Was moralisch falsch ist, kann politisch nicht richtig sein. So formulierte es zum Beispiel der britische Premier Gladstone vor mehr als 160 Jahren und etliche Jahrhunderte zuvor meinte der jüdische Philosoph Maimonides: die Politik, die sich über die Moral erhebt, wird scheitern. Gelten diese alten Wahrheiten noch heute? Oder hat Niccolo Machiavelli recht, wenn er sagt, der Fürst müsse nicht fromm sein, er müsse nur als fromm erscheinen? Solche Fragen stellen sich den Amerikanern, wenn sie an die Präsidenten-Wahl in genau vier Wochen denken. Das zweite TV-Duell der Kontrahenten Trump und Clinton hat freilich gezeigt, dass die Aussichten zu mehr Moral trübe sind. Beide Kandidaten sind moralisch gesehen so zweifelhaft, dass sie nicht ein
Politik braucht Moral.pdf
PDF-Dokument [47.7 KB]

i-DAF informiert - Das aktuelle Interview - Fünf Fragen an Josef Kraus (11.09.2016)

Ist die Schule der richtige Ort für Integration? Was kann die Familie der Kinder und Jugendlichen unternehmen, damit Integration gelingt? Wenn jemand diese brennenden Fragen der Zeit beant-worten kann, dann ist das Josef Kraus. Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes war selbst Lehrer für Deutsch und Sport, außerdem war er Schulpsychologe und viele Jahre Direktor eines Gymnasiums in Bayern. Er ist vielgefragter Redner und Autor mehrerer Bestseller, unter anderem

des Titels „Helikoptereltern“, das mittlerweile in der sechsten Auflage erscheint. 

Altbekannte Hoffnungsangst - Was die aktuellen Zahlen zur Kinderarmut offenbaren (10.09.2016)
Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem reaktionären Bericht des Club of Rome und der Bertelsmann-Studie über die Kinderarmut. Beide berichten von einem erschreckenden Realitätsverlust des regierenden Establishments, beide sind Zeugnisse der Hoffnungsangst, die in Europa grassiert. Schon Thomas Mann sprach von Europa als einem „instinktunsicheren Kontinent“ und Kardinal Ratzinger konstatierte in Europa eine „seltsame Müdigkeit“, die zu einem Verlust von Hoffnung und Zuversicht und damit auch zu weniger Familie und Kindern führte. Die Mitglieder des vor allem im grünen und linken Milieu einflussreichen Club of Rome sind offenbar schon zu müde zum nachdenken und bleiben in ihrer steinzeitideologischen Umwelthöhle sitzen. Sonst hätten sie die Zusammenhänge zwischen Demograph
Altbekannte Hoffnungsangst.pdf
PDF-Dokument [42.6 KB]
Noch ein Kandidat für 2017 - Analyse zum Rücktritt von Emmanuel Macron (31.08.2016)
Es ist ein Schauspiel, das die Franzosen kritisieren und lieben. Wieder ein Held mehr in der Arena, einer von „denen da oben“, die sich die Plakate der Erneuerung des politischen Lebens und persönlicher Selbstlosigkeit im Dienst der Nation umhängen und auf Wählerfang gehen. Wer macht den besten Eindruck, wer redet mit Pathos und dennoch mit Glaubwürdigkeit, wer hat ein überzeugendes Programm? Der Rücktritt des Ministers für Wirtschaft, Energie und Digitalisierung, Emmanuel Macron, Star der Regierung Hollande/Valls, fügt sich nahtlos ein in das Schauspiel um Macht und Intrigen auf der Bühne von Paris.
Macron - Noch ein Kandidat für 2017.pdf
PDF-Dokument [54.0 KB]
Sarkozys Signal - Eine Analyse zum Wahlkampf in Frankreich (24.08.2016)
Es geht um die Vorwahlen für die Kandidatur zu den Präsidentschaftswahlen im April und Mai nächsten Jahres. Die Gefechtslage: Die Linke zerlegt sich, der natürliche Kandidat (der amtierende Präsident) muss in die Arena und sich mit den Rebellen der Partei ohne den Schild des Elysee messen. Die Bürgerlichen haben gleich drei Schwergewichte, die beiden ehemaligen Premierminister Juppé und Fillon und den Ex-Präsidenten Sarkozy. Einer von ihnen wird der künftige Präsident. Denn alle drei würden in der Stichwahl gegen die Rechtsaußen Marine Le Pen gewinnen, die Linken sind chancenlos. Das Rennen unter den drei ist offen, die Umfragen in ihren Tendenzen volatil.
Sarkozys Signal.pdf
PDF-Dokument [37.4 KB]
Abkopplung am Bosporus - Ein Kommentar zum deutsch-türkischen Verhältnis (23.08.2016)
Die Türkei und die Türken werden uns fremd. Selbst Bundeskanzlerin Merkel mahnt jetzt öffentlich mehr Loyalität der türkischstämmigen Bürger in Deutschland an – ein ungewöhnlicher Schritt. Aber nicht Deutschland entfremdet sich von der Türkei, sondern das Land zwischen Europa und Asien driftet ab.
Deutsch-Türkische Entfremdung.pdf
PDF-Dokument [58.8 KB]
„Deinem Wort vertraue ich“ - Eine Reportage zum Terror in Frankreich (26.07.2016)
Der Terrorakt von Saint-Etienne de Rouvray ist eine neue Eskalationsstufe im Krieg, den die Islamisten gegen alles Nichtislamische führen. Es ist das erste Mal, dass sie in Europa, in einem kleinen Ort der Normandie, in einer Kirche während der Feier des Kreuzesopfers Christen direkt angreifen. Zwar war vor mehr als einem Jahr ein Versuch dazu in Villejuif, einem Viertel von Paris, fehlgeschlagen und das Kalifat mit dem Namen Islamischer Staat hat wiederholt dazu aufgerufen, alle Ungläubigen im Westen zu töten und das vor allem in Kirchen. Aber passiert war es eben noch nicht.
Terror in Rouen.pdf
PDF-Dokument [59.2 KB]
Haltlos im Strom / Auf verlorenem Posten - Eine Analyse zur Lage in Frankreich (25.07.2016)
Wie wird Frankreich auf die Eskalation des Terrors reagieren? Für das Volk ist klar: Wir sind im Krieg und das bedeutet, dass zeitweise persönliche Freiheiten eingeschränkt werden müssen, um mehr Sicherheit zu gewinnen. Das ist im Sinne des Gemeinwohls. Die Regierung Hollande/Valls aber denkt nicht so weit. Sie sagt zwar, wir sind im Krieg. Aber die persönlichen Freiheiten einschränken will sie nicht. Sie glaubt, mit Ausnahmezustand und Betroffenheitsgesten sei den Erfordernissen dieses Krieges Genüge getan.
Haltlos im Strom.pdf
PDF-Dokument [44.0 KB]
Der Brexit-Schreck wirkte (27.06.2016)
Die Spanier sind an sich ein wahlfreudiges Volk. Die Wahlbeteiligung liegt seit Einführung der parlamentarischen Monarchie vor 36 Jahren mit meistens mehr als 70 Prozent deutlich im oberen Drittel Europas. Jetzt ist sie wieder unter die 70er Marke abgesackt. Das ist das Merkmal dieser Wahl. Die Protestwähler sind in das Lager der Nichtwähler zurückgekehrt und das hat die Linksunion unter dem Neomarxisten und Podemos-Chef Pablo Iglesias auf Platz drei verwiesen. Damit sind die Träume des Polit-Professors mit dem Pferdeschwanz, als Premierminister die Regierung zu stellen, zerplatzt.
Spanienwahl im Schatten des Brexit.pdf
PDF-Dokument [40.6 KB]
Erdogans kalter Staatsstreich - Eine Analyse zur Lage in der Türkei (25.06.2016)
Obama, Merkel, Hollande, der Generalsekretär der UNO, EU-Funktionäre wie Schulz, Tusk, Juncker und viele andere mehr begrüßten das Scheitern des Putsches und die Rettung der Demokratie in der Türkei. Aber welche Demokratie? Ist die Türkei überhaupt noch eine oder ist sie nicht schon eine AKP-Diktatur mit einem Führer namens Erdogan? Der Rachefeldzug des „lupenreinen Demokraten“ Erdogan, der unter anderem mit dem Gedanken der Wiedereinführung der Todesstrafe spielt, zeigt der Welt erneut das wahre Gesicht des Despoten am Bosporus.
Erdogans kalter Staatsstreich.pdf
PDF-Dokument [52.5 KB]
Rule Britannia... (21.06.2016)
Alle reden vom wirtschaftlichen Schaden für beide Seiten des Ärmelkanals, sollten die Briten tatsächlich die EU verlassen. Das ist natürlich richtig und damit argumentieren auch die „Remainers“ um Cameron. Business war schon immer eine entscheidende Größe bei den Angelsachsen. Aber der politische Schaden wäre deutlich größer. London ist nicht nur eine der einflussreichen G7-Nationen, sondern auch permanentes Mitglied im Sicherheitsrat, hat über das Commonwealth Beziehungen rund um den Erdball und nach wie vor exzellente Beziehungen in den Krisenherd Nummer eins, den Nahen Osten.
Rule Britannia.pdf
PDF-Dokument [59.7 KB]
Europa an einem historischen Wendepunkt - Der Brexit (14.06.2016)
Es wird viel und eifrig geredet, geschrieben und argumentiert. Nach den Umfragen ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu erwarten, nach den Wettbüros ist die Sache klar: Die Briten bleiben in der EU. Dennoch, es ist eine Wette auf die Zukunft und die ist offen.
Brexit.pdf
PDF-Dokument [50.4 KB]
Hollandes letzter Kampf - Es geht es um Legitimität, Sicherheit und Reformfähigkeit (06.06.2016)
Auch Frankreich hat sein Trauma, die Spaltung. Es ist wie der große Staats-rechtler Duverger meinte, geradezu konstitutiv und geht auf die Große Revolution zurück. In der Tat: Seit der „notwendigen Plage der Revolution“ (Joseph de Maistre) teilen sich Legitimisten und Liberale, Monarchisten, Sozialisten, Kommunisten und Bürgerliche, Konservative und auch ein paar Christdemokraten das Land auf in die an der Macht und in die auf der Straße. Der demokratische Kompromiss ist in der großen Revolution gleichsam mit geköpft worden. Deswegen muss dieses Land auch eine nahezu allmächtige Integrationsfigur, einen monarchischen Präsidenten haben. Die Alternative ist das parlamentarische Chaos der Vierten Republik mit immer schneller wechselnden Regierungen.
Halbe Revolution in Frankreich.pdf
PDF-Dokument [70.1 KB]
Was die Welt braucht / Mehr Geist für die Welt / Urgeschenk Liebe (09.05.2016)
Eins muss man diesem Papst lassen: Mit dem Jahr der Barmherzigkeit hat er einen geistlichen Scoup gelandet. Nichts braucht die Welt dringender als Mitmenschlich-keit, Mitgefühl, tätiges Erbarmen, Liebe. Mehr als 150 Konflikte zählen die Friedensforscher, an den meisten und blutigsten sind Islamisten beteiligt. Allein das mag den Unterschied zwischen den Religionen erhellen. Aber selbst in Europa ist die Dividende der Wende längst aufgebraucht.
Was die Welt braucht.pdf
PDF-Dokument [58.9 KB]
Diktator Erdogans Vorbilder - Eine Analyse zur Erdogan Machtanspruch. (09.05.2016)
Diktatoren sind in der Regel Egoisten, die eine Ideologie zu ihrem persönlichen Nutzen auslegen und die Demokratie als Steigbügel für ihre Diktatur sehen. So war es auch bei Hitler und deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, daß der moderne Sultan am Bosporus, Herrscher Erdogan, Hitler offen als Vorbild für die geplante Verfassungsänderung in der Türkei nennt.
Diktator Erdogans Vorbilder.pdf
PDF-Dokument [57.2 KB]
Nur eine Schlagzeile - Eine Analyse des ungarischen Besuchs bei Helmut Kohl. (22.04.2016)
Viel Lärm um nichts – wie bei Shakespeare, der das Stück vor gut 400 Jahren schrieb, ging es auch beim Besuch des ungarischen Ministerpräsidenten Orban bei Altbundeskanzler Kohl um Sein und Schein, um Intrigen am Hofe, um Ehre und Erbe. Übersetzt in unsere Zeit heißt es: Die BILD-Zeitung blies ein paar Worte schlagzeilenträchtig zu einem Gegensatz auf – mehr Schein als Sein – und konstruierte damit einen Streit zwischen einem Architekten des heutigen Europa, Helmut Kohl, und seiner Nachfolgerin, Angela Merkel, die dieses Erbe in der Flüchtlingsfrage verprasse. Manch ein Gläuber auf den vollbesetzten Kirchenbänken kratzt sich verwundert am Kopf.
Nur eine Schlagzeile.pdf
PDF-Dokument [40.0 KB]
Revolte der Nacht - Eine Analyse zu den Unruhen in Frankreich. (21.04.2016)
Frankreichs Regierung hat ein Problem mit der Jugend. Das ist bei linken Regierungen bemerkenswert, weil linke Gutmenschen ja glauben, nicht nur die Geschichte, sondern auch die Jugend und die Zukunft für immer gepachtet zu haben. Nun aber muss man im Elysee feststellen, dass die Geschichte eigene Wege geht. Die Jugend in Frankreich will Arbeit, keine Revolte. Das bestätigen alle Umfragen.
Revolte der Nacht.pdf
PDF-Dokument [38.0 KB]
Kleiner Abzug mit großen Folgen - Eine Analyse (16.03.2016)
Putin ist für eine Überraschung immer gut. Das für seine Gegner Schlimme dieser Überraschung ist: Sie sind meist wohl überlegt und verändern die Lage auf dem geopolitischen Schachbrett. So auch diesmal mit der Ankündigung und dem sofortigen Vollzug, einen Teil der russischen Truppen aus syrien abzuziehen. Denn dieser Schachzug bringt nicht nur Bewegung in den nahöstliche Szenario, es bringt dem Zar des 21. Jahrhunderts gleich vier Vorteile.
Putins Schachzug in Nahost.pdf
PDF-Dokument [47.7 KB]
Die Rache der programmatischen Leere - Eine Wahlanalyse (15.03.2016)
Es war nicht nur quantitativ, wegen der Menge der Wähler, sondern auch qualitativ, wegen der Inhalte, eine kleine Bundestagswahl. Aber die großen Parteien wollen weitermachen wie bisher und drehen sogar das Ergebnis, die Niederlage, ins Gegenteil. Zum Beispiel, indem man sich bestätigt fühlt, wenn der politische Gegner gewinnt, nur weil die SPD-Politikerin Dreyer und der Grünen-Politiker Kretschmann den Kurs der Kanzlerin in der Flüchtlingsfrage unterstützen. Das ist absurd und auch schon die erste Erkenntnis: CDU und SPD haben aus den Niederlagen nichts gelernt.
Programmatische Leere.pdf
PDF-Dokument [44.0 KB]
Takaschuf ist das Wort der Stunde - Eine Analyse (03.03.2016)
Der Verfall des Ölpreises macht Algerien zum Pulverfass / Wie sicher sind die Herkunftsländer im Maghreb?
Takaschuf ist das Wort der Stunde.pdf
PDF-Dokument [59.0 KB]
Humanitäres Luftschnappen - Eine Analyse (14.02.2016)
Wenn es doch so einfach wäre: Da setzen sich die Großen dieser Welt an einen Tisch und beschließen, ein seit fünf Jahren anhaltendes Blutvergießen zu beenden. Aber so einfach ist es nicht. Denn zum einen weiß man nicht, wie ehrlich es Moskau meint und zum anderen, ob sich die Kleinen auf dem Gefechtsfeld an die Vorgaben aus München halten. Dschihadisten, Terroristen und Rebellen in Nahost haben eins gemeinsam: Sie kämpfen bis zum letzten Blutstropfen der anderen. Der Münchener Ruf „peace in our time“ klingt fatal nach 1938, als Daladier und Chamberlain aus München mit dieser Botschaft sich und die Welt beruhigen wollten. Und die Wirklichkeit wenige Tage nach München bestärkt diesen Eindruck.
Humanitäres Luftschnappen.pdf
PDF-Dokument [45.5 KB]
Symbole mit Zukunft - Eine Analyse (13.02.2016)
Wo Divisionen fehlen, zählen die Symbole. Sie ersetzen Aktionen. Nirgends gilt das so sehr wie bei religiösen Bekenntnissen und Unterschieden. Deshalb sind dem historischen Treffen zwischen Papst Franziskus und dem Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche, Kyrill I., jahrelang viele symbolische Handlungen vorausgegangen.
Rom und Moskau.pdf
PDF-Dokument [42.9 KB]
Hollandes letztes Aufgebot - Eine Analyse (12.02.2016)
Frankreichs Präsident Francois Hollande macht Ernst. Oder bläst er wieder nur die Backen auf und pfeift dann doch nicht, wie schon in den Jahren zuvor? Seine neue Regierung bereitet jedenfalls ein Gesetz zur Reform des Arbeitsmarktes vor, das sich an der Agenda 2010 von Gerhard Schröder, des heimlichen Vorbilds und Schreckens der Sozialisten in Frankreich, misst. Denn es sieht eine Liberalisierung des Arbeitsmarktes und eine indirekte Aufhebung der 35-Stunden-Woche sowie eine Entmachtung der Gewerkschaften vor. Mit anderen Worten: Die neue Regierung Valls hat das Visier heruntergeklappt und reitet jetzt gegen die eigene Partei an.
Hollandes letztes Aufgebot.pdf
PDF-Dokument [59.2 KB]
Arabische Frühlingsblüten mit giftigen Düften - Eine Analyse (01.02.2016)
Vor fünf Jahren erreichte der "arabische Frühling" mit Massendemonstrationen in den meisten arabischen Staaten im islamischen Krisengürtel von Casablanca bis Kabul seinen Höhepunkt, am 11. Februar 2011 trat der langjährige ägytische Diktator Hosni Mubarak zurück. Heute ist der Keim der Demokratie in der Krisenzone erstickt, nur Tunesien atmet noch flach. Und zurück bleiben Fragen, die sich im leutselig-moralisierenden Westen kaum jemand zu stellen traut: Sind die Völker in dieser Region überhaupt demokratiefähig?
Arabische Frühlingsblüten mit giftigen D[...]
PDF-Dokument [44.9 KB]
Handel im Spagat - Ein Kommentar zur Lage im Iran
Es geht wieder los mit Teheran. Die "heroische Flexbilität", die der iranische Revolutionsführer nach der Wahl des Präsidenten Rohani vor drei Jahren verkündet hatte, scheint sich bezahlt zu machen. Die Mullahs erhalten Zugriff auf eingefrorene Milliardenkonten, dürfen wieder exportieren, es stehen Geschäfte mit Deutschland, Frankreich, Großbritannien und anderen Staaten in Aussicht. Die Mullahs können sich also freuen. Denn das Land stand vor dem Kollaps. Die Inflation galoppiert, Banken und Haushalte sind überschuldet, der Import nur noch ein Rinnsal. Was die Jubelperser übersehen: Das darbende Volk wird kaum Erleichterung verspüren. Der Iran steht im Krieg.
Handel im Spagat - Kommentar.pdf
PDF-Dokument [40.0 KB]
Die Chance von Istanbul - Eine Analyse
Der Anschlag von Istanbul eröffnet, so zynisch das klingt, eine Chance, konkret und ehrlich mit Ankara zu reden. Und zwar über drei Punkte: Erstens sollte die türkische Armee die Kurden in Ruhe lassen und einen Waffenstillstand anstreben. Zweitens sollte Ankara die Grenze zu Syrien gegenüber dem IS dicht machen und drittens jegliches Geschäft mit dem selbsternannten Kalifat unterbinden.
Die Chance von Istanbul.pdf
PDF-Dokument [41.6 KB]
Die Kraft der Familie
Es war immer so, es ist heute so und es wird auch morgen so sein: Der Mensch definiert, ja identifiziert sich über und in seinen Beziehungen, solange er lebt. Wie man Beziehungen führt, entscheidet über das Gelingen des Lebens, was die alten Griechen bezeichnenderweise eudaimonia, das Glück nannten.
Familienbefund.pdf
PDF-Dokument [46.3 KB]
Tödliche Rivalität - Machterhalt und der Führungsanspruch in der islamischen Welt
Die Rivalität ist Jahrhunderte alt. Firdosi, der Dichter des persischen Nationalepos Schahman, nannte die Menschen jenseits des Golfs „eidechsenfressende Araber“.
Tödliche Rivalität.pdf
PDF-Dokument [55.4 KB]
Nur ein Zwischenhoch, keine Trendwende - Eine Analyse zu den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
Die gestiegenen Geburtenzahlen und das generative Verhalten der Deutschen - Entscheidend für die Zukunft ist das Menschenbild.
Verfrühter Jubel bei Geburten.pdf
PDF-Dokument [72.2 KB]
Iberische Lehren - Eine Analyse zum Wahlergebnis in Spanien.
Was nun? 176 Sitze sind in den Cortes zu einer absoluten Mehrheit nötig. Aber nach dem vorläufigen Endergebnis der Parlamentswahlen in Spanien bringt kein Lager das zustande.
Iberische Lehren.pdf
PDF-Dokument [52.7 KB]
Nach den Wahlen - Bringt der Front National eine Zeit neuer Ideen in Frankreich?
Bringt der Front National eine Zeit neue[...]
PDF-Dokument [46.5 KB]
Islam und Frankreich - Auf der Suche nach der Leitkultur
fels - Islam und Frankreich - Leitkultur[...]
PDF-Dokument [105.1 KB]
Häuserkampf in Paris - Die Geopolitik der Islamisten und die Hilflosigkeit der Regierung Hollande
Häuserkampf in Paris.pdf
PDF-Dokument [71.9 KB]
Generation Aufbruch? - Ein Kommentar zur aktuellen Shell-Studie und der Analyse selbiger durch die Medien.
Generation Aufbruch.pdf
PDF-Dokument [50.1 KB]
Zur Toleranz gehört ein eigener Standpunkt - Alexander Kissler begründet gediegen und flott, warum der Westen dem Islam überlegen ist.
Kissler - Rezension.pdf
PDF-Dokument [68.8 KB]
Merkels Zukunft: Kniefall oder Flucht nach vorn? - Eine Kommentar zu den Türkei-Verhandlungen der Bundeskanzlerin
Merkels zukunft.pdf
PDF-Dokument [54.6 KB]
Kleinstaaten statt Krieg und Vertreibung - Eine Kommentar zur Lage in Nahost
Friedensplan für Nahost.pdf
PDF-Dokument [43.7 KB]
An der Quelle der Flüchtlingsströme aus Nahost - Eine Analyse zur Lage in Nahost
Russland verstärkt Präsenz in Nahost.pdf
PDF-Dokument [58.6 KB]
Kairo, Riad, Jerusalem – die neue Achse in Nahost - Eine Analyse zur Lage in Nahost
Neue Allianz in Nahost_Analyse.pdf
PDF-Dokument [63.4 KB]
Noch kein Signal - Ein Kommentar zur Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen
Noch kein Signal_Kommentar.pdf
PDF-Dokument [41.6 KB]
Zeit und Liebe - Ein Kommentar zur Zeitverwendungsstudie des Statistischen Bundesamtes
Zeit und Liebe_Kommentar.pdf
PDF-Dokument [41.3 KB]
Mit Empörung Politik machen? - Der raue Ton im politisch-medialen Diskurs und seine Hintergründe. (27.03.2016)
In einer Fastenpredikt über die Barmherzigkeit echauffiert sich der politisch interessierte Pastor beim Thema AfD. Die Partei sei "blasphemisch, diabolisch und pervers". Sie propagiere einen "Schießbefehl", sie rufe indirekt zur Gewalt gegen Fremde auf, sie sei "für Christen nicht wählbar". Manch ein Gläuber auf den vollbesetzten Kirchenbänken kratzt sich verwundert am Kopf.
Mit Empörung Politik machen.pdf
PDF-Dokument [67.3 KB]
Druckversion Druckversion | Sitemap
© liminski.de