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Bei dem Buch Abenteuer Familie handelt es sich um ein Lesebuch. Anhand von Anekdoten aus dem persönlichen Erfahrungsschatz einer Familie mit zehn Kindern wird geschildert, wie man mit bestimmten Themen des familiären Lebens und Erziehens umgehen kann. Kein Rezeptbuch, kein Ratgeber, keine Anleitung für gelungene Erziehung – eher ein Buch zum Schmunzeln und Nachdenken. 

 

Jedes Kapitel behandelt ein Thema. Beispiele : 

 

Mutter ist die beste – und die billigste: Im Wohnzimmer des Humanum

 

Die Rückkehr des verlorenen Vaters :  Von der Autorität des "Alten"

 

Betriebssystem Liebe : Über Voraussetzungen und Ziele religiöser Erziehung

 

Schule – Schlachtfeld menschlicher Beziehungen : Vom Abitur und anderen Petitessen

 

Groschen des Staats und Groschen des Glücks:  Wie man mit Geld umgeht, das man nicht hat

 

Erziehung mit Liebe ist immer ein Erfolg: Humanvermögen und Familienmanagement

 

"Das krieg ich schon raus": Über Voraussetzungen guter Freundschaften

 

 

 

Kostprobe aus dem Kapitel "Weihnachten und andere große Feste":

 

„Was fällt Dir beim Stichwort Weihnachten und Familie ein?“ fragt der Vater die älteste Tochter in Barcelona. „Belén vivo – lebendige Krippe“ kommt es sofort durch die Leitung. Man hat sich daran gewöhnt,  viel in kurzer Zeit zu sagen, schon wegen der Rechnung. Aber das kam wirklich spontan und in der Tat, die Krippenspiele im Hause Liminski haben es in sich. Es geht nicht nur um die eine Szene. „Das ist langweilig, immer nur in einen Stall zu gucken,“ meinte Tobias, dem allerdings auch keine Starrollen zugetraut wurden, nur manchmal durfte er den Oberhirten spielen. Man nahm sich mehrere Szenen vor und einmal – unvergessen - gab es noch eine Zugabe. Die Kinder spielten, wie immer in eigener Regie, die „Flucht nach Ägypten“. Die Szene: Unter dem Tisch stand Tobias, damals zehn Jahre alt, auf allen vieren und sagte, nein, stieß ständig aus: „Iah, iah, iah“. Vor dem Tisch saßen Arnaud (sechs) als der heilige Josef und David (acht) als die „noch heiligere“ Maria, zwischen ihnen eine Puppe, denn der dreijährige Nathanael, den alle Momo nennen, wollte diesmal nicht das Jesuskind spielen. Er streikte. Plötzlich schwebte ein großes, weißes Bettlaken durch die Wohn-zimmertür, so daß es selbst Tobias den Doppellaut verschlug, und aus dem Engelstuch klang feierlich die Stimme Thibauts (elf): „Josef, Josef, nimm eilends das Kind und flieh‘ nach Ägypten, denn die Häscher des Herodes trachten ihm nach dem Leben“. Arnaud blickte hoch und sagte: „Und was mach‘ ich mit Maria?“ Die wußte schon Bescheid: „Ich komm doch mit, Mann!“ Dann setzte sie sich auf Tobias, der inzwischen seine Stimme wiedergefunden hatte, Josef legte die Puppe drauf und alle zogen eilends und mit lautem Iah aus dem Wohnzimmer, Richtung Ägypten. Der Applaus war euphorisch.

 

Weihnachten ist in Großfamilien ein doppeltes Fest. „Es wird nicht nur die Familie von Bethle-hem, sondern auch die eigene Familie gefeiert.“ Natürlich bezeichnet manch einer, wenn die Vorbereitungen intensiver und die Stimmungen gespannter werden, das Fest der Liebe auch schon mal mit dem Namen der notdürftigen Reste von Ochs und Esel, die es damals auch im Stall gegeben haben muß. Aber das ist nicht spezifisch und auch nicht von Dauer. Die Vor-bereitung macht Freude. Man weiß, daß man eben nicht elf Krawatten bekommt. Man be-kommt Kunstwerke. Der eine schreibt ein Gedicht über seine Familie und trägt es vor. Das ist dann der Moment, wenn die Mädchenfraktion weint.    …

Bei dem Buch Die verratene Familie – Politik ohne Zukunft handelt es sich um ein Sach-buch. Um Duktus und Lesbarkeit zu erleichtern, erhebt es keinen wissenschaftlichen Anspruch, aber bei Schlüsselfakten werden die Quellen im Fließtext angegeben. Es sollen vor allem Zu-sammenhänge dargestellt werden, zum Beispiel über Demographie, Wirtschaft und Familie oder über Humanvermögen, Innovation und Wissenschaft. Ein eigenes Kapitel widmet sich den Meinungseliten und ihrem Einfluss auf den familienpolitischen Diskurs. Das Buch erschien Ende 2007, mitten in der Krippenoffensive, und machte schon damals auf die fehlende Qualitäts-debatte beim Krippenthema und auf den vor allem von Politik und Wirtschaft erzeugten Bedarf von Krippen aufmerksam.

 

In einer Rezension der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in der Rubrik  Das aktuelle Buch vom 12.12.2007 hieß es: "Das Buch liefert auf jeder Seite eine Fülle von Fakten und Argumenten gegen eine Familienpolitik, die die Doppelverdiener-Ehe und die frühkindliche Fremderziehung zum Fetisch erhebt. Auch wenn die Bundestags-parteien den Zug längst in diese Richtung haben abfahren lassen, so wird es doch einer große Minderheit, die sich dem Trend noch entgegenstellt, als Trost- und Munitionsspender dienen“.

Beide Bücher sind zum Sonderpreis von 15 €  (einzeln 10 €) inklusive Versand beim Autor erhältlich (Postadresse: 53757 Sankt Augustin, Neckarstraße 13). Gerne, sofern gewünscht, auch mit Widmung.

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