In Gedenken an
Jürgen Klaus Liminski

1950 – 2021

Jürgen Klaus Liminski war Journalist, Publizist, Autor und vor allem Familienvater.

Jürgen Klaus Liminski, Dipl.info., Dipl.pol., Jahrgang 1950, geb. in Memmingen / Deutschland, studierte nach Abitur (1969) und Wehrdienst Journalismus / Informationswissenschaften (Diplom und Lizentiat) an der Universität von Navarra in Spanien (1970-1974) sowie Geschichte und Politische Wissenschaften (Diplom) in Freiburg und Straßburg (1974 – 1976). Das Ehepaar Martine (geb. Le Noxaic) und Jürgen Liminski hat 10 Kinder im Alter von 49 bis 30 Jahren und mittlerweile auch 21 Enkelkinder.

Danke lieber Jürgen!

Kondolenzbuch

Wir freuen uns sehr, dass wir den vielen Freunden meines Mannes bzw. unseres Vaters die Möglichkeit geben können, sich von ihm zu verabschieden und ein paar tröstende Worte mit auf den Weg geben zu können.

Ihre Beileidsbekundung

 
 
 
 
 
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79 Einträge
Maria Voderholzer schrieb am 13. Oktober 2021
Liebe Familie Liminski, schon am Sterbetag haben wir vom Tod des geschätzten Journalisten erfahren und wir waren sehr traurig. War er doch für uns als Großfamilie mentale mediale Unterstützung, und eine verlässliche, richtungsweisende Stimme in verwirrten Zeiten! Ohne uns explizit zu kennen, war er uns ein Bruder in Christus. Wir hoffen, dass er vom Himmel aus hilft, eine neue, christliche Journalistengeneration zu bilden. Mit herzlichen Grüßen, Winfried und Maria Voderholzer
Franz Xaver Schmiedl schrieb am 4. Oktober 2021
Mit Betroffenheit haben meine Familie und ich vom Tod Jürgen Liminskis erfahren. Wir hatten wunderschöne Familienferien in Erquy in der Bretagne im Hause Liminski. Seitdem verfolgen wir immer wieder die brillianten journalistischen Beiträge von Jürgen Liminski. Wir werden Ihn in ehrender Erinnerung bewahren.
Ronald Ponsch schrieb am 13. August 2021
Als ich die Anzeige in der Zeitung las, war ich fassungslos - war es wirklich "der" Jürgen Liminski vom Deutschlandfunk, den ich über Jahre gehört hatte? Vielleicht war die Namensgleichheit ja doch zufällig, wenn auch das Geburtsjahr schon hinkam. Hoffnungsvoll googelte ich und es wurde traurige Gewissheit: mit nur 71 Jahren war Jürgen Liminski verstorben. Das tat weh! Und tut es noch! Und doch: am 2. November 2019 haben wir uns noch persönlich kennengelernt, auf der Comic-Börse in Köln, sein Sohn Thibaut hatte vorher etwas vermittelnde Vorarbeit geleistet und ich erkannte ihn auf Anhieb. Es war eine kurze, sehr angenehme Begegnung, ich glaube, wir spürten beide, dass wir in mancher Hinsicht ähnlich "tickten", nicht nur in unserer gemeinsamen Liebe zu Micky, Donald und Co. Was wir nicht wussten: dies war auch die letzte Gelegenheit, weitere Comic-Börsen fielen pandemiebedingt erst einmal aus. Wieder bestätigt sich die Weisheit: Es gibt keinen Zufall, wir werden gelenkt. Was von ihm als Kollegen zu halten war, zeigte sich wenige Tage später in der Kondolenzanzeige so vieler DLF-Moderatoren, von denen ich weiß, dass sie nicht alle seine Ansichten teilten, ihn aber als Persönlichkeit schätzten. Auch ich werde ihn in ehrender Erinnerung bewahren. Jürgen Liminski - er ruhe in Frieden!
Pfr. Dr. Werner Neuer schrieb am 10. August 2021
Jürgen Liminski war für mich spätestens seit 1983 (Familienkongress in Bonn) ein Vorbild als Vater und immer mehr auch als öffentlicher Wegweiser und christlicher Zeuge der Wahrheit (im jornalistischen Bereich und weit darüber hinaus). Er hat es in beeindruckender Weise verstanden, in der säkularen Welt die Wahrheit des Evangeliums zu proklamieren und dafür zu werben. Dafür können wir ihm nur danken! Er darf nun die ewige Frucht seines Glaubenslebens ernten. Für uns Zurückgebliebene aber bleibt seiner früher Tod ein herber Verlust. Es bleibt das inständige Gebet, dass Gott weitere treue Arbeiter in seine Ernte schicke. Sie fehlen uns an vielen Stellen! Der dreieinige Gott aber wird dieses Gebet nicht unerhört lassen!
ALEXANDRE HAVARD schrieb am 9. August 2021
Très chère Martine, quelle merveille que ton Jürgen ! Il a bien mérité la place qui lui est réservée. Que de souvenirs incroyables avec vous deux dans les pays baltes dans les années 1990 ! Je t’embrasse très fort de mon gite moscovite. On se reverra tous bientôt autour d’une bonne bière bavaroise. La lutte continue, mais Jürgen nous accompagne plus près que jamais. Il est là.
Wolfgang E. Züll schrieb am 9. August 2021
Mit Dank blicke ich zurück auf Deine Hilfe in meiner frühen Jugend im Club Linie 15. Du hast einen wichtigen Teil meines Lebens mitgeprägt - dafür bin ich heute noch dankbar. Deiner Familie ein stiller nachbarlicher Gruß, Danke Jürgen !
Michael Altenhövel schrieb am 5. August 2021
Worte scheitern - ich bin sprachlos. Ihnen, liebe Familie Liminski, möchte ich mein tiefes Mitgefühl und Bedauern aussprechen. Jürgen Liminski hat mich über mehr als zwei Jahrzehnte im Deutschlandfunk begleitet. Seine ungewöhnlichen Radio-Intros, seine Bildung und sein Ausdrucksvermögen, seine journalistische Qualifikation als kritisch nachfragender Journalist und seine Lebenshaltung haben mich stets beeindruckt und waren und sind mir Vor- und Leitbild. Ich bin umso glücklicher, im Laufe der Jahre viele seiner Sendungen im DLF aufgezeichnet zu haben. Unter anderem auch seine letzte "Das war der Tag"-Moderation vom 20.07.2015, in der Hans-Werner Sinn den verstorbenen Jürgen Liminski gebührend verabschiedet hat: "26 Jahre haben Sie diesen Job gehabt. Ich danke Ihnen vielmals für diese tolle Tätigkeit, die Sie da für die Öffentlichkeit durchgeführt haben mit vielen Interviews und Hintergrundberichten". Ich bin unendlich traurig, dass diese Stimme verstummt ist.
Hartmut Kriege, Deutschlandfunk schrieb am 4. August 2021
Madame. Je suis profondément ému par le deuil qui vous frappe. Recevez, et toute la famille, mon amitié et toute mon affection. Comme nous rappelle le proverbe français: nous sommes impuissants devant ce fait biologique. Permettez-moi de confier votre tristesse à Victor Hugo: "Ne dites pas : mourir ; dites : naître. Croyez. On voit ce que je vois et ce que vous voyez ; On est l’homme mauvais que je suis, que vous êtes ; On se rue aux plaisirs, aux tourbillons, aux fêtes ; On tâche d’oublier le bas, la fin, l’écueil, La sombre égalité du mal et du cercueil ; Quoique le plus petit vaille le plus prospère ; Car tous les hommes sont les fils du même père ; Ils sont la même larme et sortent du même oeil. On vit, usant ses jours à se remplir d’orgueil ; On marche, on court, on rêve, on souffre, on penche, on tombe, On monte. Quelle est donc cette aube ? C’est la tombe. Où suis-je ? Dans la mort. Viens ! Un vent inconnu Vous jette au seuil des cieux. On tremble ; on se voit nu, Impur, hideux, noué des mille noeuds funèbres De ses torts, de ses maux honteux, de ses ténèbres ; Et soudain on entend quelqu’un dans l’infini Qui chante, et par quelqu’un on sent qu’on est béni, Sans voir la main d’où tombe à notre âme méchante L’amour, et sans savoir quelle est la voix qui chante. On arrive homme, deuil, glaçon, neige ; on se sent Fondre et vivre ; et, d’extase et d’azur s’emplissant, Tout notre être frémit de la défaite étrange Du monstre qui devient dans la lumière un ange."
Johann Buchart schrieb am 20. Juli 2021
Viel zu spät, aber mit großer Betroffenheit haben meine Mitarbeiter und ich erst jetzt vom tragischen Tod Jürgen Liminskis erfahren. Über viele Jahre schrieb er für die Katholische SonntagsZeitung und die Neue Bildpost die Kolumne „Mit spitzer Feder“, die ein echtes Markenzeichen unserer Zeitung war und - manchmal voller Humor, manchmal mit knallhartem Ernst und ungeschminkt - den Finger auf klaffende Wunden in Politik und Gesellschaft legte. Als unser stetiger Kolumnist, aber auch als Autor für besondere Aufgaben sowie als erfolgreicher Buchautor des Sankt Ulrich Verlags – „Abenteuer Familie“ gemeinsam mit seiner Frau – prägte er nicht nur unseren öffentlichen Auftritt und das Erscheinungsbild maßgeblich mit. Er wirkte auch nach innen, und zwar durch Überzeugungskraft, Konsequenz und persönliche Lebensführung. Für nicht wenige junge Kollegen war der Mann mit dem leicht angegrauten Bart und der großen Kinderschar, der bis vor wenigen Jahren bei uns wirkte, ein echtes Vorbild. Johann Buchart, Geschäftsführer der Sankt Ulrich Verlag GmbH, Augsburg
Max Josef Strauß schrieb am 12. Juli 2021
Mit Betroffenheit habe ich vom Tod Jürgen Liminskis erfahren. Er gehörte zu den Journalisten, die mein Vater Franz Josef Strauß außerordentlich schätzte. Vielleicht können die beiden jetzt im Himmel sich über die Fehler der Regierungspolitik austauschen. R.I.P., Jürgen Liminski! Den Angehörigen mein herzliches Beileid mit dem Wunsch nach Gottes Trost in den schweren Stunden des Abschieds für diese Welt. Max Josef Strauß

Wir danken Ihnen herzlichst für Ihre Anteilnahme.